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Veranstaltungsinfos

Go Go Gazelle.  Eine Band, deren Mitglieder gut im Saft sind und mitten im Leben stehen. 
Die Phase, in der man für gewöhnlich die Lebens-Weichen gestellt hat. So die Zustandsbeschreibung auch bei den Dreien; hier soll kein übertriebener Underground-Punk-ACAB-Ethos aufgebauscht werden.  Die Band beweist sich in ihren Texten entsprechend als aufmerksamer Beobachter und spart auch nicht mit Selbst-Reflektion und Ironie. Dabei geht sie gewohnt pointiert vor, was auch reichlich kritische Töne mit sich bringt.
 
In der ersten Vorab-Single Wir sind nicht die Talking Heads heißt es da vielsagend: “Du wolltest immer in die USA / und jetzt schau Dich mal an / Du planst deinen Coup aus dem Reihenhauskeller / einer Reihenhaussiedlung am Kleinstadtrand“.
 
Das gibt die Richtung vor: vielleicht nicht alles erreicht im Leben, aber ey, trotzdem geht’s weiter. Das verarbeiten Go Go Gazelle in verblüffend vielseitiger Manier. Da dient bei Schlossallee mal das gute alte Brettspiel Monopoly als Vorlage („Wir gehen nicht mehr über Los / und ziehen keine müde Mark ein“), oder in Fluchtfahrzeug der alt-bewährte Krimi-Plot („Letzte Münze, Jukebox, Hinterzimmer, Tapetentür / Noch ein Schritt und raus sind wir / wenn der ganze Mist dich und mich verfolgt / dann bin ich dein und du mein Fluchftfahrzeug“).
 
Wer jetzt schon in Kategorien wie Konzeptalbum denkt, darf diesen Gedanken aber direkt mal begraben. Es wird beseelt-brüchig in Neben deinem („Wenn ich am Arsch bin, dann am Liebsten neben Deinem“) und auch gesellschaftskritisch.
 
So deutet es ja bereits der Titel Flaschenpost an morgen an. Und da steht vor allem der – nicht willkürlich auf dem letzten Slot des Tracklistings gesetzte – Song Finger Rücken Kreuz: „Hallo Nachwelt, das hier ist für Euch / Das mit dem Feuer und dem Chaos waren wir“, heißt es da.
Unterstützt werden Go Go Gazelle in ihrem Ansinnen von Sebastian Beyer, seines Zeichens
Leadsänger der langjährigen Wegbegleiter von Massendefekt.
„Die Entstehung der Platte fällt in eine Zeit, in der vieles im Umbruch scheint, eine Zeit die aufwühlt und bedroht. Alle Künstler die halbwegs bei Trost sind, haben deshalb den Auftrag, den Wahnsinnigen der Welt etwas Gutes entgegenzustellen. Nicht mehr aber auch auf keinen Fall weniger!“, bringt es
Sänger Sebastian auf den Punkt.
 
Um Genaueres über die Genese von Flaschenpost an morgen zu schreiben, müssen wir zurück gehen ins Gestern. Um genauer zu sein in den Sommer 2019. Die Festivalsaison war am Ausklingen, Go Go Gazelle hatten mit Ihrer im März erschienenen EP Aufstand am nördlichen Ende der Couch eine respektable Anzahl an Club- und Festivalshows  (u.a. Open Flair, Modular, Obstwiesenfestival und Touren mit Montreal, Kapelle Petra oder Radio Havanna) gespielt und sich mittlerweile fest im deutschen Indierock eingenistet. 
Doch die Geschichte von Go Go Gazelle (deren Mitglieder mit ihren Ex-Bands Benzin und Leerlauf schon die ein oder andere Underground-Lorbeere einheimsten) ist noch nicht zu Ende erzählt. Da musste noch was kommen, diesmal auf Albumlänge, waren sich die drei Herren einig. Ohne einen einzigen Song in der Tasche, wurde das Studio Wong in Berlin für Februar 2020 gebucht. Wie das angesichts des bescheidenen Vorlaufs klappen sollte, war zunächst nicht klar. In jedem Fall klar, war der Auftrag: Schreiben, schreiben, schreiben. 
 
Nach intensiven Songwritingwochen stand man dann kaputt und glücklich im Februar tatsächlich mit bewährtem Team (Dennis Kern und Tom Körbler / beide mit zuständig für den prächtigen Livesound der Beatsteaks) im Aufnahmeraum um zehn Stücke live einzuspielen. Bezüglich der Ausrichtung war man sich einig – die Platte sollte energisch und rau klingen und dabei Relevantes erzählen. Dabei verfuhren Go Go Gazelle nach gleichermaßen simplem wie effektivem Prinzip: alle Songs entstanden auf einer Lagerfeuergitarre und soll sich am Ende des Tages auch auf einer Lagerfeuergitarre spielen lassen. Musikalisch hört man bei den Augsburgern zweifelsohne die Sozialisation mit Punk- und Indierock aller Couleur und dennoch bleibt immer auch etwas zu entdecken.  
 
Und so wollen Go Go Gazelle mit Flaschenpost an morgen in erster Linie zwar unterhalten, aber auch etwas schaffen, das bleibt. 
Für alles was kommt. Heute und morgen. 
 
Go Go Gazelle
Sebastian Schwaigert – Gesang, Gitarre
Andreas Fröhlich – Bass, Gesang
Marc Huttenlocher – Schlagzeug, Gesang ​

Veranstalter:
Rockschicht e.V.​
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